Diese Information hat mich heute beim Stöbern im DorfWiki erreicht.
Von dort bin ich zu einem Beitrag von Ralf Schlatterbeck gestossen.
Das aktualisiert ein Thema, das wir letztes Jahr hier diskutierten. Das "offen" bei einer Plattform eben nicht nur heisst, dass jeder mitmachen kann, sondern auch die Frage "wem gehört sie?" und "welche Schnittstellen zu anderen Plattformen bietet sie?"
Es muss doch möglich sein eine Plattform oder wie es Ralf vorschlägt einen Standard zu entwickeln, der auch komplexere collaborative Plattformen zu einem Common macht.
Für die Stiftung, die für unser Projekt in Gründung ist, ist auf solche Entwicklungen dringend angewiesen. Alleine werden wir jedoch es nicht schaffen...
Was würde geschehen, wenn es uns gelänge, die Effizienz eines Konzerns mit dem Potential von Open-Source, den technischen Möglichkeiten des Internets und der Dynamik von Social Communities zu verbinden? Es gibt dafür eine Entwicklungsplattform auf http://www.fairwork.org. Hier findest du daher in Zukunft vor allem persönliche Reflexionen.
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Sonntag, 9. Mai 2010
Donnerstag, 12. März 2009
Plattformen entwickeln
Auch an anderen Orten wird über die Frage der richtigen Plattformen nachgedacht.
Bei der Manufakturingründung zum Beispiel.
Ich habe mich dort mit einem Kommentar eingeklinkt und möchte Retos Statement unterstützen: wir sind nicht allein ;-)
Es wird Zeit genauere Spezifikationen festzulegen und uns mit möglichen EntwicklerInnen zusammenzuschliessen.
Mich als Nicht-Techniker interessiert dabei vor allem die Governance:
- Wem gehört die Plattform?
- Wem gehören die Daten?
- ist die Technologie im Hintergrund Nicht-Proprietär?
- Wie können demokratische Vorgehensweise und Mitbestimmungsprozesse von in die Grundstruktur der Plattform einprogrammiert werden?
Bei der Manufakturingründung zum Beispiel.
Ich habe mich dort mit einem Kommentar eingeklinkt und möchte Retos Statement unterstützen: wir sind nicht allein ;-)
Es wird Zeit genauere Spezifikationen festzulegen und uns mit möglichen EntwicklerInnen zusammenzuschliessen.
Mich als Nicht-Techniker interessiert dabei vor allem die Governance:
- Wem gehört die Plattform?
- Wem gehören die Daten?
- ist die Technologie im Hintergrund Nicht-Proprietär?
- Wie können demokratische Vorgehensweise und Mitbestimmungsprozesse von in die Grundstruktur der Plattform einprogrammiert werden?
Samstag, 19. Juli 2008
Die Governance des hybriden Konzerns / Warum keine Genossenschaft?
Immer wieder werde ich gefragt: "Warum gründet ihr nicht einfach eine Genossenschaft? Ist eine Genossenschaft nicht die demokratischste Form des Wirtschaften? Jede Person hat eine Stimme."
Diese Frage lässt sich nur beantworten, wenn ich etwas tiefer auf die Organisationsstruktur des hypbriden Konzerns eingehe. Wer wirklich eine Antwort will, muss die Arbeit auf sich nehmen, ein neues Modell kennen zu lernen.
Der hybride Konzern soll:
Wir haben uns daher entschiedenen eine neue Organisationsform zu entwickeln. Dieser besteht aus der strukturellen Kopplung von drei autonomen Systemen: Einer Online-Community, einer Stiftung und einer Aktiengesellschaft. Erst diese drei Systeme zusammen ergebenen einen hybriden Konzern. Der "Konzern" selber ist keine juristische Person. Die Beziehung zwischen diesen drei Systemen wird über Verträge geregelt. Diese sind teilweise in den Satzungen von Stiftung und Aktiengesellschaft verankert.
Die Funktionsweise
Die Organisationsform des hypbriden Konzerns
Diese Frage lässt sich nur beantworten, wenn ich etwas tiefer auf die Organisationsstruktur des hypbriden Konzerns eingehe. Wer wirklich eine Antwort will, muss die Arbeit auf sich nehmen, ein neues Modell kennen zu lernen.
Der hybride Konzern soll:
- Demokratisch fundiert sein
- Schnell wachsen können
- Operative Abläufe effizient gestalten
- Die Ideen vieler Menschen einbeziehen
- Viele Akteure (Firmen, Organisationen, Einzelpersonen) einbinden
Wir haben uns daher entschiedenen eine neue Organisationsform zu entwickeln. Dieser besteht aus der strukturellen Kopplung von drei autonomen Systemen: Einer Online-Community, einer Stiftung und einer Aktiengesellschaft. Erst diese drei Systeme zusammen ergebenen einen hybriden Konzern. Der "Konzern" selber ist keine juristische Person. Die Beziehung zwischen diesen drei Systemen wird über Verträge geregelt. Diese sind teilweise in den Satzungen von Stiftung und Aktiengesellschaft verankert.
Die Funktionsweise
- Die Online-Community ist die Ebene auf der alle mitarbeiten, mitgestalten und mitentscheiden können.
- Die Aktiengesellschaft übernimmt das operative Geschäft und besitzt hierin eine gewisse Autonomie
- Die Stiftung garantiert die Grundwerte und ist Besitzerin der Vermögenswerte
Die Organisationsform des hypbriden Konzerns
Sonntag, 9. Dezember 2007
Das Potential von nicht proprietären Organisationen
Es ist extrem wohltuend, sich mit Menschen auszutauschen, die sich durch Kreativität und Erfahrung auszeichnen. Solche Gespräche sind für mich wie Oasen in denen ich meine Nahrungs- und Wasservorräte neu auffülle, um die nächste Etappe durch die Wüste der Ideenlosigkeit und des "das geht doch nicht" in Angriff zu nehmen. Heute war Christian zu Besuch. Er hat viel Erfahrung in Unternehmensgründungen (war unter anderem Mitbegründer der ABS) und ist ein einer der kreativsten Fachleute für Finanzierungfragen, den ich kenne.
Während einem entspannten Spaziergang haben wir uns gefragt, in welchen Projekten oder Organisationen wir uns wirklich engagieren würden. Dabei wurde klar, das es eine Organisation sein muss, die allen Beteiligten gehört und eine Verfassung hat, die einen Verkauf verunmöglicht. Ein klassischer Startup mit Unterstützung von Venture-Kapitalisten kommt da natürlich nicht in Frage. Wir hätten überhaupt keine Lust unsere wertvolle Kreativität und Lebenszeit in ein ideelles Projekt zu stecken, das schliesslich mit grossen Gewinnen für die Gründer an der Börse versilbert wird.
Wir waren uns ziemlich sicher, dass die meisten wirklich klugen und engagierten Menschen so denken. Für unser Projekt möchten wir jedoch viele dieser Menschen ins Boot holen - Arbeit gibt es genug.
Während einem entspannten Spaziergang haben wir uns gefragt, in welchen Projekten oder Organisationen wir uns wirklich engagieren würden. Dabei wurde klar, das es eine Organisation sein muss, die allen Beteiligten gehört und eine Verfassung hat, die einen Verkauf verunmöglicht. Ein klassischer Startup mit Unterstützung von Venture-Kapitalisten kommt da natürlich nicht in Frage. Wir hätten überhaupt keine Lust unsere wertvolle Kreativität und Lebenszeit in ein ideelles Projekt zu stecken, das schliesslich mit grossen Gewinnen für die Gründer an der Börse versilbert wird.
Wir waren uns ziemlich sicher, dass die meisten wirklich klugen und engagierten Menschen so denken. Für unser Projekt möchten wir jedoch viele dieser Menschen ins Boot holen - Arbeit gibt es genug.
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