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Sonntag, 16. Mai 2010

Software und Non-Profit-Organisationen (NPO´s)

Die aufmerksamen LeserInnen haben bemerkt, dass dieser Blogg seit einigen Wochen wieder häufigere Posts aufweist.

Das FairWork-Projekt geht langsam in die Umsetzungsphase und dabei kommen viele neuen Herausforderungen auf uns zu.

Eine wichtige dreht sich um die die Frage: "Wie kommen wir zu einem ersten Prototypen der Online-Plattform, die wir brauchen, um unser Projekt zu realisieren?"

Optimistisch stimmt uns, dass es im Moment viele Menschen daran arbeiten Community-Plattformen mit offenem Quellecode zu entwickeln (siehe z.B. den letzten Post hier).

Bei der weiteren Recherche zum Thema, bin ich auf einige interessante Plattformen gestossen, die NPO's bei der Wahl oder der Entwicklung von Software helfen.

Idealware und techsoup sind zwei davon. Wie aktiv und hilfreich die Community hinter diesen Plattformen ist, merkt man meist erst, wenn man sie ausprobiert. Ich werde daher sicher in diesem Blog nochmal auf das Thema zurückkommen.

Sonntag, 9. Mai 2010

NING The social network NING is intending to go PREMIUM only

Diese Information hat mich heute beim Stöbern im DorfWiki erreicht.
Von dort bin ich zu einem Beitrag von Ralf Schlatterbeck gestossen.

Das aktualisiert ein Thema, das wir letztes Jahr hier diskutierten. Das "offen" bei einer Plattform eben nicht nur heisst, dass jeder mitmachen kann, sondern auch die Frage "wem gehört sie?" und "welche Schnittstellen zu anderen Plattformen bietet sie?"

Es muss doch möglich sein eine Plattform oder wie es Ralf vorschlägt einen Standard zu entwickeln, der auch komplexere collaborative Plattformen zu einem Common macht.

Für die Stiftung, die für unser Projekt in Gründung ist, ist auf solche Entwicklungen dringend angewiesen. Alleine werden wir jedoch es nicht schaffen...

Samstag, 12. Juli 2008

Der Name des Projektes

Unser Projekt, unsere Gruppe und mein Blog sind bisher unter einer vielzahl von Namen aufgetaucht: "Augenhöheprojekt", "Spinnerclub", "Projektonauten", Hybrider Konzern", "Fairwork", usw.

Es ist langsam Zeit, dem Projekt zumindest als Arbeitstitel einen guten Namen zu geben. Ich Sammle die Einsendungen namensgebung@fairwork.com bis 30.8. und werde mit der Auswahl der Besten eine Abstimmung durchführen. Der Einsenderin, dem Einsender mit dem gewählten Vorschlag, winkt in diesem Herbst eine Ferienwoche im Maderanertal.
Für Rang 2 und 3 gibt es eine Flasche Wein.

Formale Kriterien der Produkteentwicklung

Welche formalen Kriterien für die Produkteentwicklung sollen wir den IngenieurInnen und DesignerInnen stellen. Ich bin überzeugt davon, dass wir mit einem guten Set von strukturellen Kriterien ohne inhaltliche Vorgaben zu überraschend Innovativen Produkten kommen werden.

Ich sehe im Moment folgende Kriterien:
  • Das Produkt soll sinnvoll sein. Hier entsteht schon durch den Einbezug der KäuferInnen in den Produkteentstehungsprozess eine gewisse Auswahl: Es wird immer wieder Abstimmungen darüber geben, welche Entwicklung von der Gemeinschaft gewünscht wird.
  • Das Produkt soll gewissen oekologischen Standards genügen. Wie diese genau formuliert werden oder von wo diese Standards übernommen werden können, ist eine offene Frage.
  • Das Produkt soll in relativ kleinen Werkstatten hergestellt - oder zumindest montiert - werden können.
  • Das Produkt soll von Design her höchsten Ansprüchen genügen.

Dividende der AktionärInnen

Im Rahmen der Statuten (Deutschland Satzung) stellt sich die Frage ob und wie den AktionärInnen eine Dividende ausbezahlt werden soll. Ich tendiere dazu eine Dividende in Form von eigenen Credits (ähnlich wie Coop - Supercard - Punkte) einzuführen. Wir würden dabei sozusagen nebenbei eine Paralellwährung für die Community entwicklen und die Aktien für KleinanlegerInnen, die auch KäuferInnen der Produkte oder Nutzer der Community sein werden, interessant machen. Für grössere institutionelle AnlegerInnen - falls wir solche wollen oder brauche - müsste man sich dann aber ev. eine andere Aktienart mit anderen Dividendenregelungen überlegen.

Detailfragen

Mit dem Label Fragen werde ich in Zukunft einzelne konkrete Detailfragen zu unserem Projekt in den Blog stellen. Ich hoffe, dass sich darauf Hinweise und Gespräche ergeben. Entweder direkt als Kommentare im Blog oder gerne auch im persönlichen Kontakt oder per Mail.