Als ich der Organisationsform unseres Projektes einen Namen geben musste, habe ich sie "Hybriden Konzern" genannt.
Damals ahnte ich noch nicht, dass sich der Begriff "Hybrid Organisation" im englischen Sprachraum schon durchgesetzt hat, um ein Unternehmen zu bezeichnen, das irgendwo zwischen dem privaten und dem öffentlichen Sektor tätig ist.
Ob es so etwas wie einen linguistischen Zeitgeist gibt, oder war das einfach Zufall?
Was würde geschehen, wenn es uns gelänge, die Effizienz eines Konzerns mit dem Potential von Open-Source, den technischen Möglichkeiten des Internets und der Dynamik von Social Communities zu verbinden? Es gibt dafür eine Entwicklungsplattform auf http://www.fairwork.org. Hier findest du daher in Zukunft vor allem persönliche Reflexionen.
Mittwoch, 23. September 2009
Der Sportschuh
Wem Fairness ein Anliegen ist, kommt nicht darum herum, sich Gedanken zu machen, wohin eigentlich die Gewinne aus der Produktion von Gütern und Ideen fliessen. Ein besonders pointiertes Beispiel ist der Sportschuh, bei dem die Markenfirma über 30 x mehr von der Wertschöpfung profitiert, als die ArbeiterInnen in den Sweatshops, die den Schuh tatsächlich herstellen.
Hier ein Kalkulationsbeispiel
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