Unter dem Label "Schnittstellen" möchte ich verschiedene Zugänge zu unserer Idee zur Diskussion stellen. Es sind Fenster auf ein Projekt, das wir in seiner Gesammtheit noch nicht erfassen können. Betrachte sie als Skizzen oder als Anregung zum Weiterdenken und "Weiterspinnen".
Die Organisation, die all diese Funktionen erfüllt, betrachten wir erst mal als eine "Black Box" eine Kiste, von der wir noch nichts wissen. Ludwig Wittgenstein, einer der grossen Philosophen und Logiker des 20. Jahrhunderts sagte einmal: "Die Tatsachen gehören alle zur Aufgabe, nicht zur Lösung". In dem Sinn freue ich mich schon riesig auf eine lustvolle und kreative Auseinandersetzung mit all den definierten Aufgaben und vorgefundenen Tatsachen unseres Projektes.
Was würde geschehen, wenn es uns gelänge, die Effizienz eines Konzerns mit dem Potential von Open-Source, den technischen Möglichkeiten des Internets und der Dynamik von Social Communities zu verbinden? Es gibt dafür eine Entwicklungsplattform auf http://www.fairwork.org. Hier findest du daher in Zukunft vor allem persönliche Reflexionen.
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Samstag, 15. Dezember 2007
Mittwoch, 14. November 2007
Der Start
Die Idee für eine Form von "Warenhaus" das Handel auf Augenhöhe ermöglich, ist mir zugefallen, während ich auf der Suche nach neuen Turnschuhen war. Ich erlebte wieder einmal die Schwierigkeit zu erfahren, wo - und vor allem unter welchen Bedingungen - diese Produkte hergestellt werden.
Hast du dir schon einmal vorgestellt, was geschähe, wenn wir die Menschen persönlich kennen würden, deren Produkte wir kaufen?
Wer von uns hätte die Nerven, den ArbeiterInnen eines Sweatshop in die Augen zu schauen?
Wir sind an den hässlichsten Folgen der Globalisierung mitbeteiligt. Die Industrie zwischen uns und den ProduzentInnen ist dabei peinlich darauf bedacht, die Erfahrungswelten so weit zu fragmentieren, dass wir uns trotz dem Elend gut fühlen.
Hast du dir schon einmal vorgestellt, was geschähe, wenn wir die Menschen persönlich kennen würden, deren Produkte wir kaufen?
Wer von uns hätte die Nerven, den ArbeiterInnen eines Sweatshop in die Augen zu schauen?
Wir sind an den hässlichsten Folgen der Globalisierung mitbeteiligt. Die Industrie zwischen uns und den ProduzentInnen ist dabei peinlich darauf bedacht, die Erfahrungswelten so weit zu fragmentieren, dass wir uns trotz dem Elend gut fühlen.
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