Glasnost im Glas Most
Wenn eine Idee folgerichtig ist, gibt es viele Initiativen, die in eine ähnliche Richtung gehen und in ihrem Teilbereich auch schon viel weiter sind als zum Beispiel unser "Spinnerclub".
Daher werde ich immer wieder auf Projekte hingewiesen. Das ist ein gutes Beispiel für Crowdsourcing. Wir müssen nicht alles selber recherchieren, viele interessante Kontakte, werden an uns herangetragen.
Hier also mal herzlichen Dank für all die Hinweise, Links und Ideen, die uns aus aller Welt zufliegen.
Zwei initiativen, die sich mit der Transparenz von Konsumgütern beschäftigen, möchte ich heute kurz vorstellen:
http://www.codecheck.ch/ sammelt Informationen über Produkte. Zugänglich sind sie über den Barcode. In Zukunft kann so das Handy mit Fotofunktion zu einem Scanner werden, über den direkt im Laden herstellerunabhängige Informationen über Produkte abrufbar sind.
http://www.natureandmore.com/ ist im Dezember 2004 entstanden als ein System zur Qualitätssicherung der Firma Eosta, einem niederländischen Händler für frisches Obst und Gemüse aus biologischem und biologische-dynamischem Anbau. Bereits in der kurzen Zeit seit der Gründung konnte Nature & More mit fünf führenden Unternehmen aus dem Bereich des kontrolliert biologischen Anbaus Verträge abschließen. Die Zahl der weltweit betreuten und bewerteten Anbauer wächst ständig. Hier ist es nicht der Barcode, sondern einen eigene 4-stellige Nummer auf der Verpackung, die den Zugriff auf viel Hintergrundinformation erlaubt.
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Das gibt es auch im Textilbereich: www.made-by.nl ist eine niederländische Initiative, die den Weg der Sachen verschiedener angeschlossener Modelabel nachverfolgbar macht. Hier in der Schweiz ist auf die Initiative von Robin Cornelius (CEO von Switcher)respect-inside.org entstanden, die ebenfalls die wie sie es nennen "Produkt-DNA" transparent machen. Auf dem Etikett eines Switcher-Shirts ist eine Nummer aufgedruckt, mit dessen Hilfe ich sehen kann, woher die Baumwolle stammt, wo sie gesponnen, gefärbt und verarbeitet wurde und sogar welche Reederei den Container in Rotterdam angelandet hat. Dazu kommen Informationen über die Arbeitsbedingungen in den Betrieben und es ist nicht nur für Kinder eine eindrückliche Lehrstunde, diesen Weg einmal anhand des neuen Pullovers nachzuverfolgen!
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