Erste unvollständige Liste:
- Professionelle Entwicklung, Einkauf und Marketing übernehmen in einer funktionieren Organisation eine wichtige Übersetzungsarbeit zwischen ProduzentInnen und KundInnen. Das kann nicht einfach über durch eine Plattform ersetzt werden
- Internetplattformen ohne persönliches Beziehungsnetz, reale Begegnungsmöglichkeiten und gemeinsame konkrete Interessen funktionieren nicht.
- Ein System, dass unserer Vision entspricht muss ein gewisses Volumen entwickeln um rentabel zu sein. Es braucht daher ziemlich viel Kapital in der ersten Phase.
- Je grosser eine Organisation ist, um so schwerfälliger und undemokratischer wird sie normalerweise.
- Wenn die Governance bei allen Stakeholdern bleiben soll, werden diese InvestorInnen nicht bei „normalen“ Venture-capitalists zu finden sein.
- Das System muss auch ausserhalb des Internets sichtbar sein und Menschen, die keine Computer-Kids sind über verschieden Formen von Assistenz Zugang ermöglichen. Die Internet-Freaks können jedoch bei der Entwicklung und Verbreitung eine wichtige Rolle spielen.
- Von den Produkten, die sich auf den ersten Blick für unserer System eignen (Textilien, Kaffee usw) gibt es schon gute Lösungen im Fairtrade-Bereich.
- Jedes Produkt muss neu betrachtet werden. Es gibt in der Entwicklung, der Produktion und in der Logistik oft wenig Gemeinsamkeiten zwischen verschiedenen denkbaren Produktegruppen. Das Bilden von zuverlässigen Kompetenz- Clustern ist daher ev. aufwändig und kostspielig.
- Fairtrade ist ein schwer zu fassender Begriff und stellt hohe Anforderungen an Information, Kommunikation und Kontrolle.
- Menschen sind grundsätzlich träge. Eine genügen grosse Gruppe muss sich aber schon früh bewegen, damit ein Markt entsteht.
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